Mietbürgschaft: Was ist das?

Einleitendes Vorwort zum Thema Mietbürgschaft.

Eine Mietbürgschaft sichert den Vermieter gegenüber Schäden an der Mietwohnung, Mietausfällen und anderen finanziellen Schäden wie nicht bezahlte Nebenkostenabrechnungen ab. Zu diesem Zweck hinterlegen Mieter in Deutschland sonst vor dem Einzug in eine neue Wohnung eine Mietkaution in bar beim Vermieter. Die Mietbürgschaft ist eine Alternative für alle, die sich das Geld für die Barkaution sparen wollen, das Geld nicht zur Verfügung haben oder es gern anderweitig nutzen wollen.

Jetzt Mietkaution sparen und Bürgschaft abschließen

Bei der Mietbürgschaft erhält der Vermieter anstelle der Barkaution eine Bürgschaftsurkunde. Eine Bürgschaft muss immer schriftlich vereinbart werden; eine mündliche Mietbürgschaft ist nicht rechtsgültig.

nach oben
 

Was ist eine Mietbürge?

Wenn man das Geld für die Kaution nicht auf dem Konto hat oder es nicht für die Mietkaution nutzen möchte, kann man eine Bürgschaft aufnehmen. Sie dient dem Vermieter dann als Sicherheit. Die Bürgschaft ist ein einseitig verpflichtender Vertrag. Das heißt: Nur eine Partei, in diesem Fall der Mietbürge, geht eine vertragliche Verpflichtung ein. Einfach gesagt, bürgen dann entweder die Eltern, Privatpersonen, die Bank oder eine Versicherung dafür, dass eine andere Person die Verpflichtungen des Vertrages einhält.

Als Bürge erklärt man sich damit einverstanden, die Verpflichtungen des Hauptschuldners (Mieter) gegenüber dem Gläubiger (Vermieter) zu übernehmen. Das bedeutet in der Praxis: Wenn der Mieter beispielsweise seine Miete nicht zahlt, springen die Eltern oder die Versicherung ein. Eine private Bürgschaft oder Elternbürgschaft sollte aufgrund ihrer Risiken sehr gut überlegt sein.

nach oben
 

Wer kann Bürge sein?

Als Bürge muss man volljährig sein und sollte natürlich in der Lage sein, im Schadensfall finanziell einzuspringen. Die bekanntesten Arten der Mietbürgschaft sind die Elternbürgschaft, die Privatbürgschaft, das Bankaval und die Mietkautionsversicherung. Mietbürgen können demnach also die Eltern, Freunde oder andere Privatpersonen, eine Bank oder eine Versicherung sein.

Allerdings gibt es auch sogenante sittenwidrige Bürgschaften.Welche das betrifft, ist im BGB festgelegt. Sind der Hauptschuldner und der Bürge miteinander verwandt oder verheiratet, kann eine Bürgschaft unter bestimmten Bedingungen sittenwidrig sein. Durch die finanzielle Belastung des Ehepartners könnte der Bürge finanziell überfordert sein, im Schadensfall für die Kosten einzustehen. Dies wäre der Fall, wenn er innerhalb von 5 Jahren nicht ein Viertel der Bürgschaftssumme zurückzahlen kann. Wird der Ehepartner also beispielsweise krank oder arbeitslos, wäre das der Fall.

nach oben
 

Welche Rechte und Pflichten hat ein Mietbürge?

Wurde ein rechtsgültiger Bürgschaftsvertrag geschlossen, ist der jeweilige Bürge (Bank, Eltern, Privatperson oder Versicherung) im Schadensfall zur Schadensregulierung verpflichtet. Das heißt: Hat der Mieter seine Miete nicht gezahlt, ist der Bürge dazu verpflichtet, diesen finanziellen Schaden beim Vermieter auszugleichen. Allerdings darf die Schadensmeldung des Vermieters nicht gegen geltendes Recht verstoßen und der Mieter oder Bürge muss seinen Mitwirkungs- und Informationspflichten nachkommen. Sind die Forderungen von Seiten des Vermieters offensichtlich nicht rechtens, haben Mieter und Bürge das Recht, die Schadensregulierung abzulehnen. Ein Beispiel dafür wäre beispielsweise die Abnutzung der Kochplatte in einer Einbauküche. Im realen Leben wird hier jedoch meistens der Rechtsweg über die Gerichte notwendig. Ist der Anspruch jedoch rechtens und liegt ein regulärer Schadensfall vor, ist der jeweilige Bürge zur Zahlung an den Vermieter verpflichtet. Dann muss unabhängig vom Mietverhältnis der Bürge die Zahlung leisten, da eine Bürgschaftsverpflichtung gegenüber dem Mieter besteht. Das bedeutet für Privatbürgen ein hohes Risiko. Schnell wird mal eine Privatbürgschaft abgeschlossen, ohne über die Folgen nachzudenken, damit der Freund oder das Kind bessere Chancen bei der Wohnungssuche haben. Unfälle oder Mietausfälle passieren jedoch schneller als man denkt und viele Bürgen stürzt das in finanzielle Schwierigkeiten.

TIPP:

Wer eine Versicherung für sich bürgen lässt, vermeidet das hohe Risiko für Freunde oder Familie und kann dem Vermieter einen etablierten zahlungskräftigen Bürgen anbieten. Kautionsfrei.de bietet in Partnerschaft mit der R+V Versicherung eine Mietbürgschaft an. Erfahren Sie mehr über die Mietbürgschaft von kautionsfrei.de.

nach oben
 

Grundsätzliches zur Bürgschaft: Selbstschuldnerische Bürgschaft oder Ausfallbürgschaft

Wer eine Bürgschaft abschließen möchte, sollte Folgendes beachten: Grundsätzlich wird zwischen einer Ausfallbürgschaft und einer selbstschuldnerischen Bürgschaft unterschieden. Bei einer Ausfallbürgschaft muss sich der Vermieter mit seinen finanziellen Forderungen zuerst an den Mieter wenden. Auf den Bürgen kann er erst zurückgreifen, wenn vom Mieter das Geld auch über eine Zwangsvollstreckung nicht zu bekommen ist.   Im Falle einer selbstschuldnerischen Bürgschaft kann der Vermieter sich bei Zahlungsproblemen des Mieters direkt an den Bürgen wenden, unabhängig davon, ob der Mieter zahlungsfähig ist oder nicht. Die Forderung wird in der Regel sofort fällig. Bei einer selbstschuldnerischen Bürgschaft müssen folgende Punkte gegeben sein:

  • sie muss schriftlich hinterlegt sein.
  • Bezeichnung Bürge und Gläubiger
  • Gegenstand der Bürgschaft wird benannt
  • Verzicht auf die Einrede der Vorausklage   
  • Verzicht auf Einrede der Anfechtbarkeit und Aufrechenbarkeit
  • Höchstbetrag sollte festgelegt sein

Nur im Fall der „Einrede der Vorausklage“ kann ein Bürge seine Zahlung so lange verweigern, bis der Vermieter beim Mieter eine Zwangsvollstreckung durchsetzt. Ist sie nicht erfolgreich, wird der Bürge zur Kasse gebeten. Allerdings wird in den meisten Bürgschaftsverträgen (selbstschuldnerische Bürgschaft) ein sogenannter „Einredeverzicht“ vereinbart.

Mietbürgschaften Arten:

nach oben
 

Arten der Mietbürgschaft: Bürgschaft auf erstes und ohne auf erstes Anfordern


Bei allen Mietbürgschaften – ob Elternbürgschaft oder Mietkautionsversicherung – ist es wichtig, darauf zu achten, ob es eine Bürgschaft auf erstes Anfordern oder ohne auf erstes Anfordern ist.

  • Auf erstes Anfordern bedeutet, dass im Falle einer Forderung durch den Vermieter – egal ob rechtmäßig oder nicht – der Bürgschaftsgeber an den Vermieter auszahlt und dann den Betrag vom Mieter einfordert – eine Art Blankoschein für den Vermieter. Behauptet der Vermieter also, es sei durch den Mieter in der Wohnung ein Schaden entstanden, bekommt er den entsprechenden Betrag vom Bürgen ausgezahlt; danach wird der Mieter zur Kasse gebeten. Der Mieter hat hier keine Möglichkeit, Einspruch einzulegen und kann lediglich nach der Auszahlung gerichtlich dagegen vorgehen.
  • Bei einer Bürgschaft ohne auf erstes Anfordern ist der Mieter besser geschützt – eine faire Lösung für beide Seiten. Stellt der Vermieter Forderungen, hat der Mieter mit dieser Schutzfunktion die Möglichkeit, seine Sicht der Dinge darzulegen und die Forderungen werden geprüft. Erst dann erfolgt die Auszahlung an den Vermieter und die Zahlungsaufforderung an den Mieter. Übrigens: Die Bürgschaft von kautionsfrei.de ist eine Bürgschaft ohne auf erstes Anfordern.
nach oben
 

Einzelne Arten der Mietbürgschaft: Die Elternbürgschaft oder Privatpersonenbürgschaft


Bei der Elternbürgschaft bürgen ein Elternteil oder beide Eltern beim Vermieter für die Kinder, die eine Wohnung beziehen. Das bedeutet, wenn die Kinder die Miete oder die Nebenkosten nicht zahlen oder Schäden an der Mietwohnung verursachen, müssen die Eltern einspringen. Sie selbst stehen jedoch nicht als Mieter im Mietvertrag. Auch andere volljährige Privatpersonen mit guter Bonität können eine Bürgschaft übernehmen. Die Elternbürgschaft oder auch die Privatpersonenbürgschaft kommt häufig bei Studenten oder Auszubildenden zum Einsatz, also jungen Menschen, die gern in ihren eigenen vier Wänden wohnen möchten, aber noch kein festes Einkommen haben. Auch Geringverdiener oder Mieter mit einem schlechten SCHUFA-Eintrag werden auf diese Weise beispielsweise von Freunden, Verwandten oder ehemaligen Partnern unterstützt. Die Bürgschaft sichert den Vermieter gegenüber eventuellen Mietausfällen oder Schäden ab und erleichtert die Wohnungssuche. Bei der Eltern- und Privatpersonenbürgschaft handelt sich um eine selbstschuldnerische Bürgschaft.

TIPP:

Am besten ist es, wenn man sich vor der Kontaktaufnahme mit dem zukünftigen Vermieter bereits ein Muster oder eine Vorlage einer selbstschuldnerischen Mietbürgschaft aus verlässlicher Quelle ausdruckt und diese ausfüllt. Nutzen Sie gern kostenlos unsere Vorlage für die private Mietbürgschaft:

PDF Vorlage Selbstschuldnerische Bürgschaft

Risiken Elternbürgschaft – Was ist zu beachten?


Wer für jemand anderen bürgt, geht immer hohe Risiken ein. Besonders gefährlich ist das bei der Eltern- bzw. Privatpersonenbürgschaft. Ohne vorher vertraglich fixierte Gründe kann man von einer selbstschuldnerischen Bürgschaft nicht zurücktreten. In welchem Fall und Ausmaß sich Eltern für ihre Kinder oder Privatpersonen für andere verbürgen, hängt vom Wortlaut des Bürgschaftsvertrages ab. Häufig ist es sogar so, dass Bürgschaften vererbt werden, sollte der Bürge versterben. Aus diesem Grund sollte man die wichtigsten Formulierungen und Varianten kennen:

  • Die meisten Bürgschaftsverträge enthalten folgende Wendung: Auf die Einrede der Vorausklage wird verzichtet. Es handelt sich hier um eine selbstschuldnerische Bürgschaft. Das bedeutet, dass der Vermieter sich nicht erst mit dem Mieter auseinandersetzen muss, sondern sich direkt an den Bürgen, also beispielsweise die Eltern wenden kann.
  • Der Privatbürge sollte darauf achten, keine Bürgschaft auf erstes Anfordern zu unterschreiben. Auf erstes Anfordern heißt, dass Forderungen des Vermieters bzgl. Mietschulden oder Schäden nicht erst geprüft werden müssen, sondern er sofort vom Bürgen ausgezahlt werden muss. Bis auf wenige Ausnahmen sind Bürgschaften auf erstes Anfordern für Privatpersonen ohnehin nicht rechtsgültig. Haben Sie trotzdem eine Bürgschaft auf erstes Anfordern unterschrieben, haben Sie zwar kein Recht auf eine Beendigung des Vertrags, aber Sie haften im Rahmen einer Bürgschaft ohne auf erstes Anfordern – also mit einem Recht auf Einspruch bei unrechtmäßigen Forderungen.

Auch auf die Höhe der Bürgschaft sollten Eltern und bürgende Privatpersonen ein Auge haben. Der Vermieter hat bei Wohnraummietverträgen nur das Recht auf eine Sicherheit von maximal drei Nettokaltmieten. Fordert er mehr, müssen Eltern oder Privatpersonen im Schadensfall nur bis zur gesetzlich festgelegten Obergrenze bürgen, ganz gleich, was im Bürgschaftsvertrag steht.

Aber Vorsicht! Bieten die Bürgen von selbst eine höhere Sicherheit an, beispielweise wenn aufgrund von Mietschulden eine Kündigung für das Kind droht, haften Sie unbegrenzt.

Unfälle passieren schneller als man denkt und ein Schaden in den Wohnräumen kann für Eltern oder andere private Bürgen schnell teuer werden. Um entsprechende Risiken zu vermeiden, sollte man daher alternativ eine Mietbürgschaft bei einer Bank oder einer Versicherung, auch Mietkautionsversicherung genannt, in Betracht ziehen. Hier bürgen statt Privatpersonen etablierte Versicherungen oder Banken, wie im Fall von kautionsfrei.de die R+V Versicherung.

Bei kautionsfrei.de hat der Mieter aufgrund der Bürgschaft ohne auf erstes Anfordern die Möglichkeit, gegen unrechtmäßige Forderungen des Vermieters Einspruch einzulegen. Die Bürgschaft entspricht den gesetzlichen Rahmenbedingungen einer Kaution im Sinne des § 551 BGB. Mehr über kautionsfrei.de erfahren

nach oben
 

 

Einzelne Arten der Mietbürgschaft: Das Bankaval


Bei einer Bankbürgschaft, auch Bankaval oder Mietaval genannt, tritt die Bank bei Mietausfällen oder Schäden an der Wohnung als Bürgschaftsgeber ein. Stellt der Vermieter entsprechende Forderungen, zahlt die Bank das Geld für den entstandenen Schaden an den Vermieter aus, der Mieter muss dann den jeweiligen Betrag an die Bank zurückzahlen. Bei Mietavalen von Banken handelt es sich immer um selbstschuldnerische Bürgschaften.

nach oben
 

Bankaval – Was ist zu beachten?

Wer neben einer Bankbürgschaft noch andere Sicherheiten beim Vermieter hinterlegt, sollte darauf achten, dass diese gemeinsam nicht die gesetzlich vorgeschriebene Maximalhöhe von drei Nettokaltmieten übersteigen. Wurde eine höhere Mietsicherheit vereinbart, ist diese unwirksam. Liegt eine sogenannte Übersicherung vor, ist die Bürgschaft automatisch auf drei Nettokaltmieten begrenzt. Die Barkaution ist bis zur festgelegten Höhe zulässig, der Rest muss zurückgezahlt werden. Aktuelle Praxis- und Erfahrungsberichte zeigen außerdem, dass die Banken kein gesteigertes Interesse mehr an dieser Dienstleistung haben und deshalb in der Regel zusätzlich zum Jahresbeitrag mehrere Bedingungen wie Kontoführung, Sperreinlage in Höhe der Mietkaution oder sonstige Gebühren verlangen. Diese Form der Mietkaution wird also künftig seltener oder gar nicht mehr verfügbar sein. Alternativ empfiehlt sich eine Mietkautionsversicherung.

nach oben
 

Arten der Mietbürgschaft - Die Mietkautionsversicherung


Im Falle einer Mietkautionsversicherung bürgt eine Versicherung für Mietausfälle oder Schäden. Der Vermieter erhält statt der Barkaution eine Bürgschaftsurkunde einer Versicherung als Sicherheit. Es handelt sich um eine selbstschuldnerische Bürgschaft. Die Absicherung durch die Mietkautionsversicherung ist auf drei Nettokaltmieten begrenzt. Die Konditionen der verschiedenen Anbieter am Markt sind sehr unterschiedlich, weshalb sich ein prüfender Blick auf Preise und Leistungen lohnt. Einen Vergleich der Anbieter für Ihre persönliche Mietkautionssumme können Sie unter Mietkautionsberater.de machen.

nach oben
 

Mietkautionsversicherung – Was ist zu beachten?


  • Einige Anbieter locken mit niedrigen Jahresbeiträgen, verlangen aber dann hohe Abschluss- oder Bearbeitungsgebühren. Auch darauf, ob sich der Jahresbetrag während der Vertragslaufzeit ändert, sollte man achten.
  • Unnötige Kosten vermeiden: Wer auszieht, möchte natürlich keine Vertragslaufzeiten bei seiner Mietbürgschaft abwarten. Flexible Kündigungsbedingungen sind also essenziell.
  • Auf erstes oder ohne auf erstes Anfordern? Ein grundsätzlicher Unterschied ist, ob die Bürgschaft über eine Schutzfunktion für den Mieter verfügt (nicht auf erstes Anfordern) oder auf erstes Anfordern ist. Bei einer Bürgschaft nicht auf erstes Anfordern wie bei kautionsfrei.de kann der Vermieter im Schadensfall nicht einfach auf die Bürgschaft zugreifen; der Fall wird von der R+V Versicherung geprüft. Bei einer Bürgschaft auf erstes Anfordern wird der Vermieter im Schadensfall sofort und ohne Prüfung von der Versicherung ausgezahlt, welche dann wiederum den Ausgleichsbetrag vom Mieter einfordert.
  • Ein häufiges Missverständnis ist, dass es sich bei der Mietkautionsversicherung um einen Kredit handelt. Dem ist nicht so. Mit einer Mietkautionsversicherung (oder auch einem Bankaval) zahlt man seine Mietkaution nicht ab. Das Geld für die Mietkaution wird auch nicht von der Versicherung an den Vermieter überwiesen. Es fließt gar kein Bargeld, der Vermieter erhält als Sicherheit eine Bürgschaftsurkunde. Für diese Absicherung ist ein Beitrag zu zahlen, der jährlich fällig wird. Der Mieter zahlt also dafür, dass er die Mietkaution nicht beim Vermieter hinterlegen muss, sondern diesen meist sehr hohen Betrag behalten kann und der Vermieter trotzdem abgesichert ist.

nach oben
 

Warum Mietbürgschaft statt Barkaution?

Besonders jungen Menschen, die vielleicht zum ersten Mal eine Wohnung mieten (Erstmieter, Berufseinsteiger, Studenten etc.), ist eine Mietbürgschaft zu empfehlen. Gerade wegen der stetig steigenden Mietpreise – besonders in Großstädten und Ballungsräumen – ist die Bürgschaft eine praktische Alternative zur Barkaution. Mit der Mietkautionsbürgschaft kann man das Geld für die Mietkaution behalten und es für die Dinge ausgeben, die man sich wünscht. Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Mehr Geld: Die finanzielle Belastung senkt sich spürbar und es verbleibt mehr Geld im eigenen Portemonnaie.
  • Keine Kredite und Ratenzinsen: Die Mietbürgschaft erspart dem Mieter die Aufnahme eines Kredites zur Zahlung der Mietkaution.
  • Finanzspritze: Wer sich eine bereits geleistete Mietkaution zurückholt, gewinnt eine finanzielle Entlastung der Haushaltskasse.
  • Kein Mietkautionskonto: Das Geld für die Mietkaution in bar landet nicht auf einem Mietkautionskonto und die Gefahr der Veruntreuung von Mietkautionsgeldern, besonders im Insolvenzfall des Vermieters, besteht nicht mehr.
  • Bessere Anlagemöglichkeiten: Die Zinserträge vom Anlegen der Barkaution auf einem Kautionskonto stehen zwar dem Mieter zu, bei aktuell gegen 0 gehenden Zinsen, verliert das Geld „dank“ Inflation aber eher an Wert. Dieses Geld könnte man auch gewinnbringender anlegen.
nach oben
 

Beendigung der Mietbürgschaft


Die Mietbürgschaft endet in der Regel auch mit dem Mietverhältnis, wenn die Wohnung ordnungsgemäß an den Vermieter bzw. Verwalter zurückgegeben wurde und das Mietverhältnis korrekt abgerechnet wurde. Bestehen seitens des Vermieters keine offenen Forderungen aus dem Mietverhältnis, wird die Mietbürgschaft aufgelöst. Liegt eine Privat- oder Elternbürgschaft vor, kann es für das Ende der Mietbürgschaft noch andere Gründe geben:

  • Verstirbt der Gläubiger (Mieter) treten an seine Stelle die Eltern oder der private Bürge und werden Hauptschuldner.
  • Möglich, aber unwahrscheinlich, wäre auch der Fall, dass der Gläubiger (Vermieter) im Schadensfall auf seine Forderungen verzichtet.

Bei einer Mietkautionsversicherung oder einem Bankaval, also einer Bürgschaft von Bank oder Versicherung, liegt der Fall etwas anders: Sind aus dem Mietverhältnis keine Schäden oder Forderungen durch den Vermieter entstanden, gibt dieser dem Mieter die Bürgschaftsurkunde unterschrieben zurück. Der Mieter gibt wiederum die Urkunde an den Bürgen zurück und kündigt damit die Bürgschaft. Stellt der Vermieter zum Ende des Mietverhältnisses Forderungen, beispielsweise aufgrund von Schäden oder nicht gezahlter Miete, geht der Fall an die Versicherung oder Bank. Je nachdem, ob es eine Bürgschaft auf erstes oder nicht auf erstes Anfordern ist, wird die Rechtmäßigkeit der Forderungen nicht geprüft bzw. geprüft. Der Vermieter erhält dann entsprechend seiner Forderung den finanziellen Ausgleich der Versicherung oder Bank und dieser Betrag wird dann wiederum vom Mieter eingefordert. Wird die Bürgschaft während des laufenden Mietverhältnisses gekündigt, hat der Vermieter das Recht auf eine alternative Sicherheit. Daher sollte – am besten schriftlich – vereinbart werden, welche Art der Sicherheit stattdessen hinterlegt werden soll.

 
nach oben
 

Die Mietbürgschaft von kautionsfrei.de

Hinter der Mietbürgschaft von kautionsfrei.de steht die R+V Versicherung als Bürge. Es handelt sich um eine Bürgschaft ohne auf erstes Anfordern, der Mieter hat also die Möglichkeit, im Falle einer Forderung des Vermieters Stellung zu beziehen; die Forderungen werden durch die R+V geprüft.

Die Mietbürgschaft von kautionsfrei.de kann auf der Website schnell und unkompliziert per Online-Antrag abgeschlossen werden. Der Antragsprozess ist einfach und intuitiv und dauert nur wenige Minuten. Zwei Werktage nach der Antragstellung erhält der Kunde die Bürgschaftsurkunde per Post.

Die Zahlung der Beiträge erfolgt jährlich. Kündigt ein Kunde während des laufenden Vertragsjahres, erfolgt eine taggenaue Abrechnung und er bekommt den für das Jahr zu viel gezahlten Betrag zurück.

Der Beitrag errechnet sich abhängig von der Höhe der Mietkaution. Er beträgt 5,25 Prozent der Kaution. Mithilfe unseres kautionsfrei-Rechners kann man blitzschnell feststellen, wie viel Geld man sich durch die Mietkautionsbürgschaft sparen kann und wie hoch der Beitrag für die Bürgschaft ist.

nach oben
 

Mietbürgschaft kautionsfrei.de – Was hat der Mieter davon?

  • Finanzielle Flexibilität: Es muss keine Barkaution beim Vermieter hinterlegt werden; der Mieter kann den entsprechenden Betrag behalten.
  • Kreditwürdigkeit: Die Mietbürgschaft von kautionsfrei.de beeinträchtigt nicht die Kreditwürdigkeit (Scoring).
  • Flexible Vertragslaufzeiten: Ein Widerruf oder die Kündigung der Mietbürgschaft von kautionsfrei.de ist jederzeit möglich.
  • Kein Papierkram: Die Beantragung der Mietkautionsbürgschaftvon kautionsfrei.de geht zügig. Die Zu- oder Absage – abhängig von der Bonität des Antragstellers – erscheint sofort am Bildschirm. Die Bürgschaftsurkunde ist zwei Werktage später im Briefkasten.

Mietbürgschaft kautionsfrei.de – Was hat der Vermieter davon?

  • Weniger Verwaltung: Die einfache Handhabung einer Mietbürgschaft von kautionsfrei.de erspart eine Menge Verwaltungsaufwand, wie beispielsweise die Barkaution auf einem Mietkautionskonto anzulegen oder Zins-und Ertragssteuern abzurechnen.
  • Bonitätsprüfung: Die Bürgschaftsurkunde bestätigt dem Vermieter, dass der neue Mieter seinen Zahlungsverpflichtungen regelmäßig nachkommt und somit kreditwürdig ist, da diese nur nach erfolgreicher Prüfung bei Infoscore ausgestellt wird.
  • Schnelle Schadensregulierung: Tritt ein Schadensfall ein, wird dieser sofort und sehr unkompliziert reguliert.
  • Kein Forderungsmanagement: Forderungen für beispielsweise ausstehende Nebenkostenabrechnungen können mit der Mietbürgschaft ausgeglichen werden – das Forderungsmanagement übernimmt dann die R+V Versicherung.
  • Geringeres finanzielles Risiko: Ausbleibende Mietkautionsteilzahlungen gehören der Vergangenheit an.

Die Vorteile für Vermieter als PDF Download

Katharina Abejón Pérez