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Umziehen – privat oder mit Umzugsunternehmen?

Umzug

Von Katharina Abejon-Perez | 08. Mai 2017

Kostengünstig oder entspannt - mit dieser Entscheidungshilfe treffen Sie die richtige Wahl

1000 Dinge wollen berücksichtigt werden. Der komplette Hausstand soll zügig, sicher und unbeschadet von einer Wohnung in die nächste transportiert werden. Abbauen, Packen, Schleppen und Aufbauen erfordern viel Kraft und Zeit. Daher greifen viele auf die Hilfe professioneller Umzugsunternehmen zurück. Warum mehr Stress als nötig, sagen die einen. Teuer und unnötig, sagen die anderen. Die Entscheidung sollte gut durchdacht sein - zum eigenen Wohl und dem der Helfer.

Vor- und Nachteile in Ruhe abwägen

Wer sich vorher Gedanken um seinen Umzug macht, spart enorm viel Zeit und Energie. Durchdenken Sie einfach folgende Varianten:

Der Privatumzug

Der Kostenfaktor wird immer für den Privatumzug sprechen. Ein paar Brötchen oder Pizzen, eine lustige Runde Freunde oder die liebe Familie - das ist günstig und kann zum lustigen Happening werden. Wer in eine neue Stadt zieht und dort noch niemanden kennt, kann fürs Tragen und Aufbauen auch helfende Hände mieten – beispielsweise unter www.meinumzugshelfer.de. Ein Umzugsfahrzeug und Umzugskartons müssen zusätzlich besorgt und bezahlt werden.

Wer privat umzieht, bleibt außerdem zeitlich flexibel: man ist nicht an den gebuchten Termin mit dem Unternehmen gebunden, sondern kann spontan umorganisieren. Die Kehrseite: Die Verlässlichkeit des Helfer-Teams ist eingeschränkt: einer wird krank, der nächste hat vergessen, dass er einen wichtigen Termin hat und der letzte hat doch keine Lust. Im schlimmsten Fall steht man am Umzugstag allein oder mit zu wenigen Helfern da. Was man auch bedenken sollte: wer die Hilfe seiner Familie und Freunde in Anspruch nimmt, sollte auch selbst in den sauren Apfel beißen und beim nächsten anstehenden Umzug im Kreis der Lieben mitschleppen.

Beim privaten Umzug bleibt die komplette Organisation und Durchführung an einem selbst hängen: Versicherung, Helfer, Transport, Ein- und Auspacken, Ab- und Aufbauen. Da gehen schnell ein paar wertvolle Wochenende oder Urlaubstage ins Land, bevor alles in der neuen Wohnung an seinem Platz ist.

Der Umzug mit Unternehmen

Ein Umzug mit einem professionellen Umzugsunternehmen umfasst meist einen Fahrer, ein paar Träger und den LKW. Je nach Vereinbarung können auch das Einrichten einer Halteverbotszone, das Auf- und Abbauen der Möbel und das Packen von der Firma übernommen werden.

Ein Speditionsumzug bedeutet eine größere finanzielle Investition. Gerade wer über viel Möbel und besonders schwere Stücke verfügt oder weiter weg zieht, spart sich hier aber viel Zeit, Stress, Schlepperei und Risiko. Erfahrene Träger wissen, was man beim Tragen komplizierter Teile wie einem Klavier oder Fitnessgerät beachten muss, wie man fachmännisch den LKW belädt und einen vollen 7-Tonner sicher durch den Straßenverkehr steuert. Nach Wunsch übernimmt die Speditionsfirma auch alle Ab- und Aufbau- sowie Montagearbeiten. Einbauküchen und Schränke stehen so im Nu auch in der neuen Wohnung an der richtigen Stelle, Gardinen und Lampen hängen schon am ersten Tag.

Bei Umzugsprofis wie movinga.de kann man nicht nur einfach und schnell online buchen - man erhält auch eine kostenlose Beratung zum Wohnungswechsel. Wie viele Kartons benötige ich für meinen Haushalt? Wie groß muss der Transporter sein? Wie viele Helfer brauche ich? Erfahrene Experten helfen hier bei der Beantwortung der wichtigsten Fragen. Das erspart Zeit und Stress und macht den Umzug zur Entspannungssache.

Die Spedition ist außerdem gegen Schäden an Ihrem Umzugsgut versichert und wird Ihnen diese komplett erstatten, solange Sie den Schaden direkt nach dem Umzug schriftlich melden. Ausgeschlossen sind Schmuck, Dokumente, Geld, Pflanzen und Haustiere. Wichtig: keine Hausratversicherung zahlt für Schäden, die durch nicht korrekt angeschlossene Wasch- oder Geschirrspülmaschinen verursacht wurden. Ein fachmännischer Handgriff bewahrt Sie hier vor bösen Überraschungen. Sogenannte haushaltsnahe Dienstleistungen und Kosten im Rahmen einer Umzugspauschale können außerdem steuerlich abgesetzt werden.

Eine Mittellösung

Viele entscheiden sich für eine Mittellösung: wer eine Umzugsfirma beauftragt und vorher entsprechend die Rahmenbedingungen klärt, kann sich die schweren und komplizierten Stücke von den professionellen Trägern transportieren lassen und muss sich keine Gedanken um das Beladen und Steuern des LKWs und die Versicherung machen. Mithilfe zusätzlicher privater Unterstützung geht der Umzug viel schneller, es müssen weniger Träger des Unternehmens gebucht werden und der Umzug wird günstiger und umso lustiger. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: zu viele private Helfer stehen sich und dem Unternehmen schnell im Weg. Daher sollte man genau darüber nachdenken, wer bei was helfen kann und wieviel Personen man wirklich braucht.

Die Entscheidung

Wer unsicher ist, dem wird es helfen, sich in Ruhe über folgende Fragen Gedanken zu machen:

  • Wie groß ist mein Haushalt genau? Verfüge ich über kompliziertes oder besonders schweres Umzugsgut wie ein Klavier, Fitnessgeräte, Herd oder eine Waschmaschine?
  • Hätte ich für einen Privatumzug genügend Helfer? Wären diese körperlich in der Lage, auch schweres Umzugsgut zu tragen und sicher zu transportieren bzw. möchte ich Ihnen das zumuten?
  • Möchte ich meine Freizeit für eventuell künftig anstehende Umzüge meiner Freunde und Familienmitglieder opfern?
  • Könnte bzw. dürfte ich oder jemand unter meinen Umzugshelfern einen ausreichend großen Transporter fahren?
  • Benötige ich eventuell zwei Umzugsteams, wenn ich von einer Stadt in die andere umziehe – eins am Ursprungsort und eins am Zielort?
  • Wären ich und meine Umzugshelfer in der Lage, die Möbel in der neuen Wohnung wieder aufzubauen?
  • Wie groß ist in der Summe die finanzielle Differenz zwischen Privat- und Speditionsumzug? Auch beim Privatumzug fallen Kosten an: Benzin, die Miete des Transporters etc. Informieren Sie sich über die Preise und fordern Sie unverbindliche Kostenvoranschläge verschiedener Umzugsunternehmen an. Die Summen schwarz auf weiß vor sich zu sehen, kann bei der Entscheidung sehr hilfreich sein.

Einsparmöglichkeiten

Wenn man seine alte Kaution noch nicht zurück hat und die neue schon hinterlegen muss, reißt das zur Zeit des Umzugs ein riesiges Loch ins Budget. Mit einer Mietkautionsbürgschaft rübrigt es sich, die Kaution in bar hinterlegen zu müssen. Mit dieser Einsparung bleibt man finanziell flexibel, die Entscheidung für oder gegen ein Umzugsunternehmen kann so entspannter getroffen werden.

Von Katharina Abejon-Perez | 08. Mai 2017

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